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…….. BMW International Open ……..

BMW International Open 2015: Double-Sieger Larrazábal kontert Schlussattacke von Stenson.

Rekordkulisse von 65.300 Zuschauern erlebt hochklassige Turnierwoche und Thriller am Sonntag.

München. Pablo Larrazábal hat die BMW International Open 2015 mit 271 Schlägen (-17) gewonnen. In einer hochkarätigen Finalrunde wehrte der Spanier mit dem zweitbesten Tagesscore (6 unter Par) die großartige Schlussattacke des Weltranglistensiebten Henrik Stenson (272 Schläge, -16) ab, der einmal mehr seine herausragende spielerische Klasse unter Beweis stellte. Der coole Schwede verpasste trotz Tagesbestleistung (-7) wie schon im Vorjahr, als er am fünften Extraloch gegen Fabrizio Zanotti unterlag, knapp seinen zweiten Sieg bei der BMW International Open (2006). Das „Double“ gelang nun Larrazábal, der 2011 im GC München Eichenried ein Stechen gegen Sergio García gewonnen hatte.

Für den 32-Jährigen war es der vierte Sieg auf der European Tour. In der 27-jährigen Turniergeschichte der BMW International Open hat Larrazábal nun einen Ehrenplatz: Zwei Titel beim deutschen Traditionsturnier konnten bisher nur Paul Azinger (USA, 1990 &1992) und Thomas Björn (Dänemark 2000 & 2002) vorweisen. Hinter Larrazábal und Stenson sicherte sich der 29-Jährige Engländer Chris Paisley (273, -15) Rang drei. Einen weiteren Schlag zurück kam unter anderem der zweimalige U.S.-Open-Sieger Retief Goosen (Südafrika) ins Clubhaus.

Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, sagte: „Herzlichen Glückwunsch an Pablo Larrazábal zu seinem Sieg bei der BMW International Open 2015. Pablo hat an den vergangenen vier Tagen die Golf-Fans hier in München-Eichenried begeistert und sich mit seiner starken Leistung den Titel verdient. Mit der Rekordzahl von 65.300 Zuschauern haben wir in dieser Woche bei der BMW International Open einmal mehr gesehen, dass die Begeisterung für den Golfsport in Deutschland sehr groß ist und unsere langjährige, enge Partnerschaft mit der European Tour Früchte trägt. Das gilt nicht nur hier vor den Toren Münchens, sondern auf der ganzen Welt. Herzlichen Dank an George O’Grady, den scheidenden CEO der European Tour, mit dem wir viele Jahre sehr vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet haben.“

„Vielen Dank an BMW. Das Unternehmen tut so viel für unseren Sport, nicht nur hier in München“, sagte Larrazábal bei der Siegerehrung. „Zum zweiten Mal hier zu gewinnen, ist ein Traum. München-Eichenried ist wie mein zweites Zuhause. Vielen Dank auch an die Zuschauer, die mich großartig unterstützt haben – und dies, obwohl ich kein Deutscher bin. Die Atomsphäre war sicherlich ein Grund dafür, dass ich ein, zwei Birdies mehr gemacht habe.“ Alleine am Sonntag waren 18.000 Besucher nach Eichenried gekommen.

Nachdem der zweimalige Majorsieger Martin Kaymer am Freitag den Cut verpasst hatte, waren am Wochenende noch fünf Deutsche dabei. Bester einheimischer Spieler war nach 72 Löchern Marcel Schneider (279, -9) auf dem geteilten 20. Rang. „Ich finde es sehr motivierend, vor vielen Zuschauern zu spielen. Ich habe das Gefühl, dann auch bessere Schläge zu spielen. Es macht sehr viel Spaß“, meinte Schneider.

BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer (281, -7) wurde geteilter 29. und war ebenfalls begeistert von der Stimmung: „Wir hatten an jedem einzelnen Turniertag eine großartige Atmosphäre, selbst am Samstag, als es geregnet hat. Wir deutschen Golfer haben zwar in der Breite ganz gut mitgespielt, konnten aber leider nicht um den Sieg kämpfen. Trotzdem waren extrem viele Zuschauer auf der Anlage.“

Florian Fritsch (282, -6) kam auf den geteilten 40. Platz, Marcel Siem (283, -5) wurde geteilter 47. und Anton Kirstein (285, -3) belegte in der Schlussabrechnung den geteilten 55. Platz.

BMW International Open 2015 nach 2 Turniertagen: Cabrera-Bello verteidigt Führung – Vorzeitiges Aus für Kaymer.

Spanier Rafael Cabrera-Bello auch am zweiten Tag vorne – Deutsches Quintett will am Wochenende angreifen.

München. Ein Spanier an der Spitze, viel Bewegung im Feld und ein enttäuschter Martin Kaymer: Die zweite Runde der BMW International Open bot den 16.500 Zuschauern im GC München Eichenried nicht nur hochklassiges Golf, sondern auch ein dramatisches Finale.

Alleiniger Führender ist nach 36 gespielten Löchern Rafael Cabrera-Bello (-12). Damit konnte der 31-Jährige eine beeindruckende Serie ausbauen: Die vergangenen sechs Runden der BMW International Open beendete Cabrera-Bello jeweils auf Platz eins im Klassement. Im vergangenen Jahr hatte er im Golf Club Gut Lärchenhof den Sieg erst in einem spektakulären Stechen verpasst. „Ich stehe genau dort, wo ich stehen wollte, und mein Spiel ist gut“, sagte Cabrera-Bello. „Ich habe das Gefühl, dass die Dinge in meine Richtung laufen. Noch ist aber nichts gewonnen.“ Der schärfste Verfolger des Führenden ist James Morrison (England), der sich mit einer 66er Runde weiter nach vorn spielen konnte.

Für Dramatik sorgte Martin Kaymer (-1) auf der Schlussbahn: Nach einem Schlag ins Wasser, langen Diskussionen über die „Drop Zone“ und Pech auf dem Grün verpasste der Sieger der BMW International Open 2008 um zwei Schläge den Cut. „Ich habe mich gut zurückgekämpft und auch viele gute Schläge gezeigt. Leider sind wenige Putts gefallen. Dann war das natürlich ein bitteres Ende an der 18. Das ist sehr enttäuschend, gerade hier in Deutschland“, meinte Kaymer.

Der bestplatzierte deutsche Pro ist Marcel Schneider. Auf seine starke 68er Runde zum Auftakt ließ der 25-Jährige am Freitag eine 70 folgen – und belegt mit einem Score von 6 unter Par den geteilten 13. Platz. „Bisher treffe ich den Ball ganz gut“, meinte Schneider. „Das gibt natürlich viel Selbstvertrauen. Anders als sonst habe ich dieses Jahr keine einwöchige Pause vor der BMW International Open eingelegt, sondern noch ein Turnier eingeschoben. Das scheint sich positiv auszuwirken. Ich gehe mit einem großartigen Gefühl ins Wochenende. Die vielen Zuschauer motivieren mich sehr.“

Der Münchener Florian Fritsch (-4) schaffte als geteilter 38. den Sprung ins Wochenende, während sich Max Kieffer (-3) nach einer schwierigen Auftaktrunde steigern und ebenfalls sein Ticket für die Finalrunden lösen konnte. Der BMW Golfsport Botschafter meinte: „Mit einem Birdie aufzuhören, ist immer eine schöne Sache. Insgesamt bin ich bisher nicht unzufrieden. Gestern fand ich noch nicht richtig in mein Spiel, heute waren dafür viele gute Schläge dabei. Ich bin froh, am Wochenende dabei zu sein. Ab jetzt braucht man sich keinen Kopf mehr zu machen und kann das Turnier noch mehr genießen.“

Auch Marcel Siem (-3) und Anton Kirstein (-3) bleiben den deutschen Fans im GC München Eichenried am Samstag und Sonntag erhalten. Siem sagte mit einem Augenzwinkern: „Ich habe meinen ersten Cut auf der European Tour in diesem Jahr geschafft. Jetzt ist mir alles egal – und ich werde morgen richtig Gas geben.“

Für einige weitere „große Namen“ im Feld ist das Turnier hingegen ebenfalls bereits nach zwei Tagen beendet. Camilo Villegas (+3, Kolumbien) gehörte zu jenen Pros, die den Cut verpassten. Genauso erging es Y.E. Yang (+7, Südkorea), Nicolas Colsaerts (-2, Belgien), Vorjahressieger Fabrizio Zanotti (-2, Paraguay) und Matteo Manassero (+6, Italien). Auch Dominic Foos (+2) und Stephan Jäger (+8) sind nach zwei Runden nicht mehr dabei. 



Die Bühne für das Golfsport-Highlight in Deutschland ist bereitet. Heimspiel für Stephan Jäger, das „Kind Eichenrieds“. Interessante Fakten zur 27. Auflage des Traditionsturniers. München. Der Countdown läuft: Im GC München Eichenried findet in der kommenden Woche (23. bis 28. Juni) die 27. Auflage des renommiertesten deutschen Profi-Golf-Turniers statt.
Die BMW International Open ist in vielerlei Hinsicht eine Veranstaltung der Superlative. Das gilt sowohl für das erlesene Starterfeld als auch für die organisatorischen Eckdaten rund um das Traditionsturnier vor den Toren Münchens. Wir haben vor dem Start in die Turnierwoche einige interessante Fakten zusammengestellt.

Auf wen Sie achten sollten: Viele Stars, die am Wochenende noch das zweite Major-Turnier des Jahres, die U.S. Open, bestreiten, reisen im Anschluss direkt zur BMW International Open. Das gilt für die Lokalmatadore Martin Kaymer und Marcel Siem genauso wie für die Ryder-Cup-Helden Henrik Stenson (SWE) und Victor Dubuisson (FRA), den aktuellen Ryder-Cup-Kapitän Darren Clarke (NIR), „Spiderman“ Camilo Villegas (COL) oder den zweimaligen U.S. Open Sieger Retief Goosen (RSA).

during a practice round prior to the start of the 115th U.S. Open Championship at Chambers Bay on June 16, 2015 in University Place, Washington.

during a practice round prior to the start of the 115th U.S. Open Championship at Chambers Bay on June 16, 2015 in University Place, Washington.

Ein Spieler fiebert der BMW International Open jedoch ganz besonders entgegen: Stephan Jäger. Der 26-Jährige ist ein „Kind Eichenrieds“ und nur einen Steinwurf vom Clubhaus entfernt groß geworden, ehe ihn sein Weg in die USA führte. Dort verbrachte er die vergangenen Jahre und feilte an seinem Spiel. Nun feiert er bei den U.S. Open in Chambers Bay seine Major-Premiere – und ist dort neben Kaymer und Siem der einzige deutsche Spieler im Feld. Danach wird Jäger versuchen, auch bei seinem Heimturnier in München für Furore zu sorgen. Kurios: Jäger wurde 1989 geboren – und im selben Jahr fand die BMW International Open zum ersten Mal statt.

……Viel Raum für Freude am Golf ………

Auf dem Turniergelände bieten zum Teil aufwändig konstruierte Zeltbauten eine Gesamtfläche von 9.500 Quadratmetern für Gastronomie, Ausstellungsräume und Arbeitsbereiche. Die Public Area erstreckt sich insgesamt auf über 20.000 Quadratmeter und bietet nicht weniger als 60 Ausstellern Platz. Zum Vergleich: Bei der Turnierpremiere im Jahr 1989 waren für die Public Area lediglich 400 Quadratmeter vorgesehen. Insgesamt kommen 250 Lkw in der Zeit des Auf- und Abbaus zum Einsatz. Pure „Manpower“: 3.500 Menschen sind im Rahmen der BMW International Open beschäftigt, davon sind 100 Security-Mitarbeiter, 200 Experten machen die TV-Übertragung möglich, 500 Techniker kümmern sich um den Auf- und Abbau und 250 Catering-Mitarbeiter sorgen für das leibliche Wohl von Fans und Gästen. Insgesamt 500 Volunteers helfen ehrenamtlich bei der Umsetzung der Veranstaltung. Golfsport aus der ersten Reihe: Mehr als 3.000 Zuschauer verfolgen in der Turnierwoche das Geschehen von den eigens errichteten Tribünen.
In der BMW Kunden Lounge lassen sich 2.000 Gäste vom Golfsport begeistern, im Fairway Club genießen 3.500 VIP-Gäste während der BMW International Open ein GolfErlebnis der Extraklasse. Immer informiert: Nicht weniger als zehn Leaderboards und zwei Hole-by-Hole Scoreboards informieren die Zuschauer während des Turniers über den aktuellen Gesamtstand. Hinzu kommen zwei Videowalls und 50 Fernseher. Daten-Autobahn: Für Strom, Telefon und die TV-Übertragung werden auf dem gesamten Turniergelände ca. 150 Kilometer Kabel verlegt. Im Jahr 1989 waren es noch lediglich 20 Kilometer.

Genuss-Erlebnis: Nicht nur der Sport, sondern auch das Catering ist bei der BMW International Open erstklassig. 5.000 Brezen, 3.000 Flaschen Sekt, 5.000 Sandwiches, 2.000 Flaschen Wein und 10.000 Liter Wasser werden im Verlauf der Turnierwoche verzehrt.



 

München. Marcel Siem gewann Ende des vergangenen Jahres bei der BMW Masters in Shanghai seinen ersten BMW Titel – und den gleich bei einem Turnier der prestigeträchtigen European Tour Final Series. Ein Triumph bei der BMW International Open im Golfclub München Eichenried würde ihm sicherlich genauso viel bedeuten, schließlich ist Siem hier aufgewachsen. Im Interview spricht der 34- Jährige über seine Ziele für die Turnierwoche, die U.S. Open und den Ryder Cup in Deutschland.

Marcel, willkommen zurück in München, ihrer alten Heimat. Wie geht es Ihnen nach der Rückreise von der U.S. Open?

Marcel Siem: „Man darf einfach nicht zur Ruhe kommen, dann geht es eigentlich. Neun Stunden Zeitverschiebung sind schon etwas schwieriger als die sechs Stunden, die wir sonst aus Florida haben. Aber ich habe letzte Nacht gut geschlafen.“

Wie fühlt es sich an, zur BMW International Open nach München zurückzukehren?

Siem: „Es ist super. Außer im Mittleren Osten hatten wir in diesem Jahr noch nirgends gute Grüns. Hier ist das anders. Den Platz hier in Eichenried habe ich wirklich noch nie so gut gesehen. Die Grüns sind sensationell. Wir hatten ein bisschen Pech mit dem Regen. Trotzdem ist der Platz wirklich richtig gut. Ich fühle mich immer super wohl, wenn ich ins Clubhaus gehe und meinen Namen auf dem Board als Clubmeister von 1990 sehe. Da geht mir immer wieder das Herz auf. Es ist schön, hier zu sein.“

Welches Ziel haben Sie sich für das Turnier gesetzt?

Siem: „Ich will immer gewinnen. Das ist mein Heimatplatz, ich bin hier Clubmeister geworden – dann kann ich die BMW International Open auch gewinnen, oder (lacht)? Allerdings muss ich die Kirche nach den ganzen verpassten Cuts zuletzt auch ein wenig im Dorf lassen.“

Am Platz wurden einige Änderungen vorgenommen. Wie schätzen Sie die Modifikationen ein?

Siem: „Ich finde sie gut. Eichenried sollte sich ein bisschen mehr verteidigen dürfen. Deshalb ist es schön, dass man auf der 1 jetzt auch mit einem Eisen 7 schlagen kann. Aufgrund der Höhenlage fliegt der Ball hier sowieso etwas weiter. Für die Zuschauer ist es sensationell, das Geschehen in einer Art Stadion zu verfolgen.“

Freut man sich als deutscher Spieler auf die Aussicht, dass der Ryder Cup 2022 in der Heimat ausgetragen werden könnte?

Siem: „Natürlich freut man sich darauf. Ich glaube, der richtige Hype entsteht dann, wenn wir den Ryder Cup wirklich haben. Dafür müssen wir alles geben. Ich bin guter Dinge. Deutschland verdient einen Ryder Cup. Es wäre wichtig, damit die Leute bei uns sehen, dass Golf cool ist.“

Wie haben Sie die U.S. Open in Chambers Bay erlebt?

Siem: „Man muss als Spieler positiv bleiben, aber schon nach den ersten 18 Loch habe ich gedacht: ‚Das macht überhaupt keinen Spaß hier.’ Vom Tee weg war es relativ einfach. Meine Taktik lautete, bei den Schlägen zu den Grüns die Wellen zu benutzen. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Dann war jedoch mein Putter total kalt. Das ging aber vielen anderen auch so. Die Grüns waren einfach der Wahnsinn. Es ist schade für so ein Turnier, dass es auf solch einem Platz stattfindet.“

München. Max Kieffer ist in exzellenter Form. In dieser Saison hat der BMW Golfsport Botschafter nicht einmal den Cut verpasst. Bei den Irish Open und dem Nordea Masters war er am Finaltag sogar im Führungsflight. Keine Frage: Kieffers erster Sieg auf der European Tour liegt in der Luft. Im Interview vor der BMW International Open spricht der Düsseldorfer, der in dieser Woche seinen 25. Geburtstag feiern wird, über seine gute Form und den Platz in München-Eichenried.

Max, wie geht es Ihnen hier in München-Eichenried?

Max Kieffer: „Es geht mir gut. Die zwei wichtigsten Dinge sind: Ich bin gesund, und mein Golf ist recht gut. Die Gesundheit ist natürlich am Wichtigsten. Aber der Golfsport ist der Mittelpunkt in meinem Leben – und auch da läuft es gut. Deshalb bin ich richtig happy.“

Wie ist Ihr erster Eindruck vom Platz hier bei der BMW International Open?

Kieffer: „Gestern habe ich neun Loch gespielt und war auch schon am Wochenende mit meinem Trainer hier, um ein bisschen zu trainieren. Das Wetter war schlecht, und ich hatte Sorge, dass der Platz das nicht gut verträgt. Aber am Montag war ich positiv überrascht, vor allem von den Grüns. Sie sind wirklich in einem Top-Zustand, sehr schnell und trotz des Regens schon relativ hart. Ich freue mich auf die Woche. Es wird sicher schön.“

Bedeutet die BMW International Open für einen deutschen Spieler generell mehr als andere Turniere?

Kieffer: „Das ist eine gute Frage. Man muss probieren, dass man das Turnier nicht wichtiger als andere macht. Gerade, wenn man glaubt, eine Woche sei besonders wichtig, sollte man sich auf das verlassen, was man kann und nicht versuchen, irgendetwas extra gut zu machen. Man muss das Rad nicht neu erfinden. Ich probiere einfach, viel Spaß zu haben. Es geht darum, die Balance zwischen gutem Golf und dem ganzen Drumherum zu finden.“

Ihre Ergebnisse in der letzten Zeit können sich sehen lassen…

Kieffer: „Ja, auf jeden Fall. Ich habe sehr konstant gespielt in diesem Jahr. Die Form ist wirklich gut. Ein paar Mal war ich nah dran am Sieg und hätte natürlich gerne gewonnen. Dennoch konnte ich viel Erfahrung sammeln. Man muss halt geduldig bleiben im Golf. Die Konstanz in dieser Saison ist aber in jedem Fall positiv.“

Spüren Sie eine höhere Akzeptanz durch die konstant guten Leistungen?

Kieffer: „Auf die anderen Spieler bezogen ist die Akzeptanz vielleicht ein bisschen höher. Man merkt es generell, wenn man auf die Turniere kommt. Bei den Leuten, die im Rahmen der Turniere arbeiten, ist das Interesse an meiner Person vielleicht schon etwas gestiegen.“ 

Am Donnerstag werden Sie 25. Ist es deshalb eine besondere Turnierwoche?

Kieffer: „Nein. Wenn ich mein Telefon auslassen würde, dann wäre es sicher ein ganz normaler Tag – und ich würde meinen Geburtstag wahrscheinlich vergessen.“

Dominic Foos repräsentiert BMW Golfsport.
Bei der BMW International Open startet Nachwuchstalent Foos erstmals in seiner neuen Rolle.



 

München. Dominic Foos ist künftig als BMW Golfsport Botschafter am Start. Den ersten Auftritt in seiner neuen Rolle hat der 17-Jährige in dieser Woche bei der BMW International Open (23. bis 28. Juni, GC München Eichenried).

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit BMW und den nächsten großen Schritt meiner Karriere“, sagt Foos, der zum Start in die Turnierwoche mit einem BMW Cruise e-Bike im GC München Eichenried unterwegs war. „BMW hat weltweit einen exzellenten Ruf als Partner des Golfsports, und ich bin stolz, dass ich nun ein Teil davon bin. Schon in den vergangenen zwei Jahren konnte ich bei der BMW International Open wertvolle Erfahrungen auf der European Tour sammeln und dabei erleben, mit welcher Leidenschaft und Liebe zum Detail sich BMW dem Golfsport widmet. Ich werde alles daran setzen, BMW Golfsport auf der ganzen Welt bestens zu repräsentieren.“

Foos machte bereits als 12-Jähriger Schlagzeilen, als er ein Handicap von 0 erreichte. Zum Vergleich: Tiger Woods war ein Jahr älter, als er Scratch-Golfer wurde. Mit 15 Jahren war Foos bereits bester Amateur seines Alters in der Weltrangliste und bester Deutscher Amateur der Herren. Zahlreiche nationale und  internationale Siege folgten, unter anderem zwei Titel bei der German International Boys Amateur Championship.

Als jüngster Sieger der Turniergeschichte sicherte er sich 2013 den Titel des French International Boys Champion. Im selben Jahr erreichte der gebürtige Karlsruher mit +6,4 das beste Handicap, das bis dato ein deutscher Golfer vorweisen kann. An seinem 17. Geburtstag wechselte Foos ins Profilager.

Quelle: BMW Golfsport