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BMW Masters: Siem triumphiert im Stechen beim Auftaktturnier der European Tour Final Series.

Siem folgt auf Kaymer als zweiter deutscher Sieger in der 25-jährigen BMW Golfsport Geschichte – „Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. BMW ist ein toller Unterstützer der Tour.“

Shanghai. Marcel Siem hat sich in einem packenden Finale den Sieg bei der BMW Masters 2014 im Lake Malaren Golf Club vor den Toren Shanghais gesichert.

Mit 272 Schlägen (-16) war der Deutsche beim ersten Turnier der European Turnier Final Series nach 72 Löchern einer von drei Spielern, die den Sieg im Stechen unter sich ausmachten. Ein erfolgreicher Chip aus dem Semi-Rough zum Birdie auf der 18. Spielbahn bescherte dem 34-Jährigen schließlich den bedeutendsten Triumph seiner Karriere. Alexander Levy (Frankreich), der mit fünf Schlägen Vorsprung auf Siem in den Schlusstag gegangen war, und Ross Fisher (England) hatten das Nachsehen. Für seinen Sieg erhält Siem 1.166.600 US-Dollar – das höchste Preisgeld seiner bisherigen Laufbahn. Damit katapultierte er sich im „Race to Dubai“ vom 53. auf den vierten Platz, hinter dem Weltranglisten-Ersten Rory McIlroy (Nordirland), Jamie Donaldson (Wales) und Sergio García (Spanien).

Dr. Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW, sagte: „Glückwunsch an Marcel Siem zum Sieg bei der dritten BMW Masters. Er ist ein großartiger Champion 2014. Die Entwicklung der BMW Masters und des Golfsports in China insgesamt ist beeindruckend. Ein Weltklasse-Turnier in China und Asien ist für uns ein wichtiger Eckpfeiler – und das wird auch in den kommenden Jahren so bleiben. Tradition und Innovation stehen für den Golfsport und spiegeln auch die Werte der Marke BMW wider.“

„Ich habe noch nie ein Stechen verloren und war mir deshalb sicher, hier gewinnen zu können“, meinte der zweifache Familienvater. „Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Danke an BMW, sie sind wirklich ein toller Unterstützer der Tour. Ich wollte immer ein Turnier der Final Series gewinnen. Jetzt hat es geklappt. Ich hatte in diesem Jahr zwei Operationen und hätte wirklich nicht erwartet, in einem derart starken Feld ganz oben mitzumischen. Dass ich jetzt gewonnen habe, ist unglaublich. Ein besonderer Dank geht an meine Familie. Ohne sie wäre ich jetzt ganz sicher nicht hier. Ich liebe euch!“

Siem tritt in die Fußstapfen von Peter Hanson (Schweden) und Gonzalo Fernández-Castaño (Spanien), die 2012 und 2013 bei der BMW Masters gewonnen hatten. Seit der ersten Ausgabe der BMW International Open 1989 – dem Startpunkt des weltweiten BMW Engagements im Golfsport – ist er erst der zweite Deutsche, der ein BMW Turnier gewinnen konnte. Zuvor war dies nur Martin Kaymer bei der BMW International Open 2008 gelungen.

Schon nach den ersten neun Löchern hatte Siem den Rückstand auf Levy aufgeholt. Das Duo, das gemeinsam mit Donaldson (-15) im Top-Flight unterwegs war, lag schlaggleich bei -20. Es folgte eine turbulente und spannungsgeladene zweite Neun, auf der sowohl Levy als auch Siem mit den schwierigen Windbedingungen zu kämpfen hatten und drei bzw. fünf Bogeys notierten. An der 13 musste Levy nach einem Schlag ins Wasser sogar ein Doppel-Bogey hinnehmen. Zuvor hatte sich Fisher mit der besten Runde des Tages und 67 Schlägen ebenfalls auf -16 verbessert, so dass im Playoff aus dem Zwei- noch ein Dreikampf wurde – den Siem schließlich mit einem Traumschlag für sich entschied.

Insgesamt erlebten im Verlauf der Turnierwoche im Lake Malaren Golf Club 47.900 Zuschauer – so viele wie noch nie bei der BMW Masters – live mit, wie die 78 Pros im Feld Golfsport der Extraklasse zeigten. Sie wurden Zeugen zahlreicher Highlights: vom Hole-in-One durch Edoardo Molinari (Italien) am ersten Tag über einen Platzrekord von Donaldson am Samstag bis zur spannenden Entscheidung auf der Schlussrunde.

Neben Siem, Levy und Fisher spielten auch der Weltranglisten-Sechste Justin Rose (England, -15) und Donaldson auf der letzten Runde um den Sieg, mussten sich letztlich jedoch mit dem geteilten vierten Rang zufrieden geben. Bester Lokalmatador im Feld war mit 282 Schlägen (-6) der Chinese Su Dong. Quelle: BMW